Glitter Words
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"Spielspass" im DDR-Fernsehen 1979:



Bilder aus der "Für Dich" vom Januar 1988:
  

"Donnerwetter" im MDR 1998:
 

  
mit Janine Strahl
 
 



"Alles Gute" im MDR am 24.5.1998:
 

 
 
mit Petra Kusch-Lück
 

SuperIlliu-TV 1-Minuten-Interview im November 1998 im MDR:
 

"Geschenke, Glühwein und Gedränge" im MDR im Dezember 1998:
 
mit Peter Escher
 




"Aktiv" im ORB im Dezember 1999:

mit Uta Schorn
 

SuperIllu-TV-Party am 22.3.2000:
 
mit Dagmar Frederik

"Fernsehbekanntschaften" im ORB im Oktober 2000:
 
mit Uwe Madel
 

Helga war am 20.7.2002 bei "Telebingo" im MDR zu Gast!
 
 


Vielen Dank an die Ottonia Media GmbH für die Bereitstellung der letzten beiden Fotos!!


  

Helga zur "Goldenen Henne 2002":




Helga im Mai 2003 im RBB:

 

 
 

Sächsische Zeitung vom 4.9.2003:
Eine liebe Gewohnheit
Frühstück mit ... Schauspielerin Helga Piur
Von Ivette Wagner


Dresden begegnete ihr immer wieder. „Diese Stadt zieht sich durch mein Leben wie ein roter Faden“, sagt die Schauspielerin Helga Piur. Zum Frühstück – bei ihr beschränkt sich das auf eine Tasse Kaffee – sitzt sie im Café an der Schinkelwache. Und erinnert sich an das erste Mal: „Ich war neun. Mit dem Zug kam ich allein aus Berlin. Meine Tante sollte mich abholen und war nicht da.“ Die kleine Piur weinte fürchterlich, bis endlich die Verwandte kam. Die Verspätung hatte natürlich einen Grund: „Sie fuhren ein uraltes klappriges Auto, das genau an diesem Tag nicht mehr wollte.“

„Wir haben damals herrlich gelebt“

In jungen Jahren drehte sie an der Elbe einen Film mit Horst Drinda, ihre monatliche Sendung „Treff mit Petra“ wurde von 1962 bis 1965 in Dresden gedreht. „Wir haben damals herrlich gelebt.“ 1960 spielte sie hier in Ibsens „Stützen der Gesellschaft“. „Ich bin dauernd über die Elbwiesen gerannt. Jeden Tag gab es zwei Brötchen und einen Liter Milch. Mehr Geld hatte ich nicht.“ Für das hiesige Publikum hat die Piur auch heute noch viel übrig. Hanseatische Zurückhaltung sei eines der bestechendsten Merkmale. „Hier muss man Leistung zeigen. Dann wird man belohnt.“

So wie jetzt in der Komödie. Dort spielt Piur in „Das runde Dreieck“. Die Menschen kennen und lieben sie in Dresden. „Früh klingelte es an meiner Tür“, erzählt sie. „Ich dachte, ich hätte schon wieder was vergessen. Aber da standen Leute, die mir nur Blumen schenken wollten, weil sie mich mögen.“ Die 64-Jährige hört auf zu reden und hebt ihren Blick. „Man kann sich einfach nicht satt sehen“, sinniert sie, blickt auf die Semperoper und trinkt einen Schluck Kaffee. „Das Alte ist das Schönste hier.“ Berlin, ihre Heimatstadt, habe viel von diesem Flair eingebüßt. „Am Potsdamer Platz ist es nur kalt. Überall Beton und Glas. Schöne alte Mauern faszinieren mich mehr.“

Und schon setzt sie wieder ihr Lachen auf. Das Lachen, das sie so bekannt machte. Als Schwester Häppchen in der Serie „Zahn um Zahn“. Immer noch trägt Piur die gleiche Frisur, hat sich nicht verändert. Dass sie damals eine Rolle spielte, will man fast nicht glauben. „Es freut mich sehr, dass das Verhalten von Häppchen so lange überlebt hat“, sagt sie und lächelt. Erzählt von ihrem schwierigen Anfang. „Ich musste mir die Rolle sehr hart erarbeiten. Die Idealbesetzung war ja Walfriede Schmitt. Ich lag auf der Couch nach einer Gallen-OP, als das Angebot kam.“ Sie sagte Ja und bereute es manchmal. „Den Produzenten stand das Wasser bis zum Hals. Sie mussten anfangen zu drehen. Und ich war im Studio nur von Zweiflern umgeben.“

Mit „ihrem“ Arzt Alfred Struwe hospitiert sie als Vorbereitung in einer Praxis. „Unser erster Termin war eine alte Dame, der ein Zahn gezogen werden musste. Die Frau wiederholte immer nur den gleichen Satz: Ich habe Angst.“ Struwe tätschelte der Dame das Händchen, erzählte Geschichten. Der Zahn war raus und Struwe fiel um. „So fing alles an. Später, wenn wir drehten, waren die Kollegen immer sehr froh, wenn sie vom Stuhl wieder runter waren.“ Zwar wurde nur geschummelt und nicht wirklich gebohrt, doch kleinere Pannen waren einfach nicht zu vermeiden.


„Ich würde diesen Beruf immer wieder wählen“

Auch wenn viele in ihr nur das Häppchen sehen, Piur ist Schauspielerin mit Leib und Seele. „Ich würde diesen Beruf immer wieder wählen“, sagt sie. „Im nächsten Jahr werde ich 65. Viele fragen mich schon, ob ich dann in Rente gehe. Aber das werde ich wohl nicht tun.“ Nach dem Gastspiel in Dresden folgen eine Tournee und eine Weihnachtssendung für den MDR. Rollen für Serien lehnt sie nun meist ab. „Ich bin in der glücklichen Lage, mir das finanziell leisten zu können. Irgendwann habe ich für mich beschlossen, dass ich wenig Gehaltvolles nicht mehr spielen will.“ Mit viel Tränen und Traurigkeit verbunden seien ihre Erfahrungen. „Es gibt einfach Rollen, da beißt man sich die Zähne aus.“ Und es gibt Rollen, wo es nur so flutscht. „Es ist eben wie im wahren Leben.“

Wieder trinkt sie einen Schluck Kaffee. Die wenigen Tage Sommerpause hat sie in ihrem Bauernhaus bei Bad Saarow verbracht. „Da steige ich auf meinen Traktor. Für mich die beste Erholung.“ Oder sie kocht. Am Wochenende gibt es opulentes Frühstück, Mittag fällt aus. Und abends wird wieder richtig aufgetischt. „Zum Unbill meines Mannes nehme ich sogar Pfannen und Töpfe mit nach Dresden.“ Denn in den Künstlerwohnungen der Komödie soll der Herd nicht kalt werden. „Das Problem ist nur, dass die Kollegen nicht so gern essen, lieber schlank bleiben wollen.“ Piur nippt wieder an ihrem Kaffee. Und schaut zur Semperoper, dann zur Kathedrale. Dresden begegnet ihr auch heute noch immer wieder. Und das Beste: Helga Piur liebt diese Begegnung.

Goldene Henne am 24.9.2003:
 
 


Super TV vom 13.11.2003
 

Goldene Henne am 22.9.2004:

Quelle: super-Illu.de

Altstadtfest in Frankfurt/Oder 2004:
 

Der große Abend mit Anita Kupsch und Helga Piur am 12.12.2004 im RBB:
 

 

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!!

2000 Leser der SuperTV beteiligten sich an der Wahl der beliebtesten Ostkünstler.
Helga Piur gewann vor Gojko Mitic und Herbert Köfer!!
Quelle: SuperTV vom 9.12.2005


Berliner Kurier, 24.05.2009:

Happy Häppchen

Sie feiert heute ihren 70.

Von Irina Schrecker

Piur, hierher, sonst schaffst du das nie! Mit strengem Ausruf holt Günter Stahnke seine quirlige Helga an die Schreibmaschine zurück, als sie gerade wieder mit dem Trecker durch den Garten düsen will. Auf der Terrasse des alten Bauernhauses bei Bad Saarow wartet die klapprige schwarze "Erika" darauf, was "Häppchen" der Welt zu erzählen hat. Die Rolle der kecken Zahnarzthelferin machte die Schauspielerin Helga Piur in den 1980ern zum DDR-Fernsehliebling. Heute feiert die Berlinerin mit den strahlend blauen Augen ihren 70. Geburtstag.

Ihre Memoiren sind rechtzeitig fertig geworden. Sie könnte sich zurücklehnen, sich an ihrem 50-jährigen Bühnenjubiläum ergötzen. Stattdessen tourt die zierliche Frau durch die Republik, präsentiert "Ein Häppchen von mir". Sie liest nicht nur – sie spielt ihr Leben. "Dass die Leute alle so fröhlich nach Hause gehen, det is mir schön."

Kaffeeduft zieht durch die 2,2-Zimmer-Wohnung in Johannisthal. Die 2 hinter dem Komma steht für die beiden winzigen Räume – 4 Zimmer auf bescheidenem Raum: Manche würden es Puppenstube nennen. Helga Piur auch. Als sie 1962 als eine der ersten in so eine Q3A-Wohnung zog, war sie sich sicher: "Nur eine Übergangswohnung." Doch sie erwies sich als überaus praktisch. Um die Ecke war das Synchronstudio (wo sie "BB" und "CC" ihre Stimme lieh), das Fernsehgelände Adlershof nicht weit. Inzwischen sind 47 Jahre ins Land gegangen.

Die Wohnzimmerwand zieren Schnappschüsse ihrer Karriere. Einer stammt aus dem Film "Der 80. Geburtstag." Nee, diese Piur mit der Gummi-Maske, die sie mit Mitte 30 spielte, hat keine Ähnlichkeit mit der echten Piur. Die wirkt trotz der paar Falten alterslos. Ein echter Wirbelwind. "Stahnke schreitet gemächlich, bedeutsam durch die Gegend. Ich will mich seinem Schritt anpassen. Plötzlich rennen meine Füße (Größe 35) los." – "Hat sie wieder die Schuhe vom kleinen Muck an", lästert Stahnke. Das Künstlerpaar nennt sich bei den Nachnamen. Seit 35 Jahren. Ein liebevolles Necken.

Bewundert hat sie den Regisseur, den man mit Fellini und Antonioni verglich, wegen seines Geistes, hat viel von ihm gelernt. Wenn sie was nicht wusste, gab er Tipps. "Er hat nicht zugelassen, dass man schlecht ist."

Helga war fünf, als sie die Mutter verlor. Sie verkleidete sich als Clown, um ihren Schmerz zu verstecken. Die Leute in der Kirche schauten entsetzt auf das kleine kunterbunte Mädchen. Nur Tante Lucie nicht. Sie bat den Vater, es mitnehmen zu dürfen. So wurden die Tante und Onkel Erich zu ihren Eltern. Und die sagten: "Helga, guck nicht nur nach oben, guck auch nach unten."

Das hat sich Helga Piur eingebrannt. "Demütigung werde ich nicht zulassen, da passe ich auf." Ihre Augen blitzen. Sie hat ein Gespür für die Leute, die sie umgeben, hat ein großes Herz. Ist sie auf Lesereise oder mit ihrem Solo-Programm als Marika Röck unterwegs, kommen Menschen zu ihr, suchen auch Rat. Dann lächelt sie, sagt: "Sucht euer Glück im Alltäglichen."


"Goldene Henne" am 30.09.2009:

mit Ilse Bähnert auf dem Roten Teppich 
Link zum Video


"Iss was?!" am 31.03.2010 im MDR:

    

Helga kocht mit Christian Henze


 

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